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Erfolgreiche Karnevalssitzungen der kfd Kreuzweingarten-Rheder

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Auch in diesem Jahr stellten die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Kreuzweingarten-Rheder wieder ein buntes Programm mit Sketchen, Liedern und Tänzen für die beiden Karnevalssitzungen an Weiberfastnacht und Veilchendienstag zusammen.
Die etwa 120 Besucher/-innen aus nah und fern konnten sich wieder im schön geschmückten Jugendheim Kreuzweingarten davon überzeugen, dass die Veranstaltung mit sehr viel Liebe, Fleiß, Arbeit und mit viel persönlichem Engagement der kfd-Frauen vorbereitet und organisiert wurde.
Zu Beginn begrüßten die Spielerinnen, verkleidet als Barbies und Ken, das Publikum mit einem passenden und selbstgedichteten Eingangslied.
Anschließend schlüpften die 13 Spielerinnen (im Alter von 22 bis 72 Jahren) bei den verschiedensten Sketchen und Vorträgen in die unterschiedlichsten Rollen und Verkleidungen und präsentierten wieder mal ihr schauspielerisches Talent. Das Publikum wurde bestens unterhalten und die Lachmuskeln der Zuschauerinnen strapaziert.
Auch die „kfd-Tänzerinnen“ begeisterten das Publikum wie in jedem Jahr mit zwei Darbietungen und brachten das Publikum so richtig in Stimmung.
Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich auch das Finale „Nachts im Museum“, bei dem die kfd-Frauen alle Gäste zum Schluss nochmal in tollen Kostümen mit vielen bekannten Hits zum Mitsingen animierten.

Zwischendurch sorgte Thomas Dahmen für die musikalische Unterhaltung des Publikums. Die Gäste schunkelten, sangen und feierten kräftig „Fastelovend“ und sparten nicht mit Applaus für die vielen tollen Darbietungen der kfd-Frauen aus Kreuzweingarten-Rheder.

Für ihre besonderen Verdienste erhielt Anja Gebertz den diesjährigen Orden des Euskirchener Dreigestirns.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle engagierten Mitspielerinnen, Organisatorinnen sowie alle Helferinnen und Helfer, die auf irgendeine Weise zum Gelingen unserer Sitzungen beigetragen haben.

Wir hoffen auf ein gesundes Wiedersehen in der nächsten Karnevals-Session. Über weitere neue Frauen, die gerne bei uns mitspielen oder mittanzen möchten, würden wir uns sehr freuen, damit der Fortbestand dieser schönen und traditionellen Sitzung auch für die Zukunft gesichert werden kann!    „WÖNGEDE-RHEDER – ALAAF“!!!

Für das Leitungsteam der kfd Kreuzweingarten-Rheder: Rita Kessel (Bilder und Text)

Fotos vom Karneval in Kreuzweingarten

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Seniorenkarneval in Euenheim

2024 Euenheim Karneval

Nach insgesamt 3-jähriger vor allem Corona-bedingter Unterbrechung veranstaltete der Ortsausschuss Euenheim in diesem Jahr gemeinsam mit der KG Eueme Trööte am Freitag, den 2. Februar endlich wieder einen karnevalistischen Seniorennachmittag in Euenheim. Diesmal fand die Feier in der Kantine des Berufsbildungszentrums in Euenheim statt. Zahlreiche Senioren aus Euenheim und den umliegenden Ortschaften sind der Einladung in bunten Kostümen gefolgt um einige „jecke“ Stunden miteinander zu verbringen.

Zur großen Freude aller Beteiligten sorgte schon vor dem „offiziellen Beginn“ um 14.30 Uhr die „Band Eich & Co“ bestehend aus inzwischen 6 Musikern in gewohnt professioneller Manier mit traditionellem Karnevalsliedgut direkt für eine gute (Ein-)Stimmung im Saal. 

Mit Kaffee, Kuchen, Sekt und allem, was zum leiblichen Wohl für eine Karnevalsfeier dazugehört, wurden die Gäste von den fleißigen Helfern der KG Eueme Trööte und den Mitgliedern des Ortsausschusses Euenheim bestens versorgt. Als um 14.30 Uhr Herr Bruske als Vertreter des Ortsausschusses Euenheim und Herr Daniel Finck als Vertreter der kurzfristig verletzt ausgefallenen Vorsitzenden der KG Eueme Trööte die Gäste begrüßte, herrschte bereits eine fröhliche Stimmung.

Nach stimmungsvoll vorgetragenen Karnevalsliedern, bei denen die Gäste kräftig mitsangen und schunkelten, kündigte sich mit dem Besuch des Euskirchener Dreigestirns und des Küfers der erste Höhepunkt des Nachmittags an. Für die Darbietungen des Euskirchener Dreigestirns, die ihn begleitende Kindertanzgruppe von den Erfttälern und vor allem den jugendlichen Küfer gab es vom Publikum großen Applaus.

Der anschließend von Christan Bruske und Annegret Krämer dargebrachte Sketch über die „Besonderheiten“ einer Pizzabestellung unter Nutzung einer neuen „allwissenden“ Künstlichen Intelligenz wurde vom Besteller der Pizza mit großem Erstaunen und vom Publikum mit viel Gelächter und Applaus bedacht. Der kurz darauf erfolgte gelungene Auftritt der Kindertanzgruppe die „Nübbelchen“ von der KG Nubbel unter der Leitung von Carmen Eichel, Isabel Schmitz und Julia Hasrourchehr sorgte für viel Freude. Die gekonnten Darbietungen wurden mit kräftigem „Euem Alaaf“ und viel Applaus des Publikums belohnt. 

Auch die weiteren Vorträge, einmal von Diakon Werner Jakobs mit einer sehr unterhaltsamen Rede in Reimform und anschließend noch einigen Witzen vom „Bergischen Jung“, der in gekonnter Manier zum Besten gab, sowie die ebenfalls in Reimform vorgetragene Rede von Frau Liselotte Pesch, die uns mit den “Tücken des Älterwerdens“ vertraut machte, ernteten etlichen Lachsalven und viel dankbaren Applaus. 

Als dann als letzter Höhepunkt gegen 17.00 Uhr das „Stotzemer Dreigestirn“ mit ihrem selbst kreierten und in der Region bereits bekannten Lied „Mir fiere mit üch hück Fastelovend“ den Saal „rockte“ erreichte die Stimmung endgültig den Siedepunkt. Die Begeisterung der mitsingenden und tanzenden Gäste kannte kaum noch Grenzen und es wurde kräftig mitgeklatscht, gesungen und geschunkelt.  Der Funke der Begeisterung sprang dann auch noch auf die Musiker der Band Eich & Co über, die mit etlichen Zugaben „über sich hinauswuchsen“ und zum krönenden Abschluss das noch vor Ort verbliebene mitfeiernde Stotzheimer Dreigestirn sowie fast alle anwesenden Gäste mit bekannten Karnevalsliedern zu einer großen Polonaise durch den Saal animierte.

Zum Schluss erhielten alle, die zum gelungenen Programm des Nachmittags mit ihren Vorträgen beigetragen hatten, als Dankeschön den sehr schönen diesjährigen Orden von der KG Eueme Trööte und weitere Sachgeschenke von der Kirchengemeinde. 

So war es schon lange nach 18.00 Uhr, als ein schöner und stimmungsvoller karnevalistischer Nachmittag ausklang und die Gäste beseelt den Heimweg antraten.

Christian Bruske für den Ortsausschuss

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Einführung von Neudiakon Heiko Müller-Bothen

St. Matthias, Euskirchen:Einführung von Neudiakon Heiko Müller-Bothen

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Gemeinsam gegen Faschismus

Gemeinsam gegen Faschismus_1

Gemeinsam Position beziehen. - Der Alte Markt in Euskirchen platzte aus allen Nähten. Es kamen schätzungsweise 2000 Menschen auf dem Platz zusammen, um friedlich gegen Faschismus und für Demokratie zu demonstrieren.

 

Christ*innen gegen Rechts

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Prinzen und Küfermesse - Herz-Jesu, Euskirchen

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Eindrücke der Prinzen und Küfermesse

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Geistliches Konzert am 05.01.2024 in St. Martin

Geistliches Konzert am 05.01.2024 in St. Martin Euskirchen

Geistliches Konzert am Vorabend von Epiphanie in der Martinskirche, Euskirchen
Eine großartige Einstimmung auf den Dreikönigstag mit den Westdeutschen Bläsersolisten und wundervoller Musik von Mozart. Die anregenden Impulse von Diakon Werner Jacobs und das gemeinsame Singen von Liedern wie "Gottes Stern, leuchte uns" mit Manfred Sistig an der Orgel schufen in der schönen Martinskirche eine wunderbare Stimmung.
Vielen Dank an die Lotte-Josten-Stiftung, die es der Stadtpfarrei ermöglicht, solche Konzerte mit hochkarätigen Musikern anzubieten.

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Neujahrsmesse für die Pastorale Einheit Euskirchen 

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Das vor uns liegende Jahr wird einiges an Herausforderungen für Pastoralteam und Gemeindemitglieder bereithalten. "Gutes bewahren und zusammenführen", so Pfr. Hopmann in seiner Predigt, "wird unsere Gemeinden in eine gute Zukunft führen."
Mit Gottes Hilfe werden sich unsere Nöte, Sorgen und Überforderung in Frieden und Heil verwandeln.
Mit Freude haben wir unsere neue Jugendreferentin Pia Rohloff begrüßt. Herzlich willkommen in der Pastoralen Einheit Euskirchen!

Neujahrsmesse 1.1.2024

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Weihnachtliches Konzert ‚Weihnachtslieder zum Hinhören und Mitsingen‘ in St. Nikolaus, Kuchenheim am 30. Dezember 2024

Weihnachtslieder zum Hinhören und Mitsingen, so war auf dem Titelblatt des Programmablaufs zu lesen.

Genau darum ging es in diesem eineinhalbstündigen Konzert in St. Nikolaus: Hinhören, Hineinfühlen, Wiedererkennen und schließlich Mitsingen, ja Mitwirken. So wurden vorrangig Chorwerke ausgewählt, die mit sehr klaren Botschaften daher kommen und von den Sängern sehr gerne gesungen werden, was nicht heißt, dass sie leicht darzubieten wären. Sie stammten von zumeist namhaften Komponisten, wie dem Programmablauf jeweils zu entnehmen war, Komponisten aus unterschiedlichen Epochen und kulturellen Kontexten der Gegenwart und der Vergangenheit. Zwei ausgewählte Instrumentalbeiträge der Geschwister Wiskirchen  für Orgel und Blockflöte wechselten sich mit Chor- und allgemeinen Gesängen von beliebten Weihnachtsliedern ab. Die Moderation hatte Herr Prinz dem Diplom-Theologen Georg Schneider aus Nettersheim übertragen, der sich an ausgewählten Stellen mit Zusatzinformationen,  philosophischen Vertiefungen und spirituellen Anregungen zur Weihnachtszeit zu Wort meldete. Der voll besetzte Kirchenraum bei Kerzenschein ließ eine beeindruckende Atmosphäre entstehen, die für die Dauer des Konzerts die Schwierigkeiten und Probleme unserer Zeit einmal draußen vor der Tür verharren ließ. Der lang anhaltende Beifall zeigte: Volker Prinz ist als SbkM im Bereich Erftmühlenbach nach seinem schweren Unfall im Dezember 2021 und nach Notoperation und langwierigen Rehabilitationsmaßnahmen nunmehr wieder im Einsatz. Auch andere Gründe hatten in den letzten Jahren zum Zurückfahren vieler sozialer Aktivitäten hierzulande geführt. Nunmehr kann es mit gemeinsamen Kräften kirchenmusikalisch wieder aufwärts gehen im Erftmühlenbach, die Kirchenchöre aus Kirchheim und Kuchenheim haben zusammengefunden, aus diesen Chören hat sich zunächst der kleine Coro piccolo gebildet, um gottesdienstlichen Anlässen zu dienen, bei denen nicht immer der große Chor zum Einsatz kommen kann; ein Kammerchor soll im kommenden Jahr wieder aufgebaut werden. Bereits an den Weihnachtstagen war zu hören, was diese Sänger nach langer Pause in so kurzer Zeit wieder zu leisten imstande sind.

G. Schneider 

Evensong im Advent in St. Martin Euskirchen

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Am 3. Adventssonntag gestaltete Cappella vocale unter Leitung von Manfred Sistig den Evensong im Advent in der Pfarrkirche St. Martin in Euskirchen.

Die Form des Evensongs ist eine freie Kombination der traditionellen Stundengebetszeiten Vesper und Komplet. Die geistliche Leitung hatte Diakon Werner Jacobs, dessen Impuls Johannes, den Täufer, zum Thema hatte: "Jesus eine Stimme geben und damit manches Verdorrte wieder zum Blühen bringen!"

Mit adventlichen Chorstücken, Gemeindegesang und Texten lud diese Feierstunde zum Innehalten und zur Ruhe ein.

Evensong im Advent

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Benefizkonzert für Casa Hogar

Benefizkonzert für Casa Hogar

Ein Weihnachtsoratorium für Kolumbien am 2. Advent, 10.12.23, 19.00 Herz-Jesu Euskirchen, Euskirchen

Gemeinsam mit Mitgliedern des Gürzenich-Orchester Köln, der Düsseldorfer Symphoniker und der Niederrheinischen Sinfoniker, sowie führenden freischaffenden Musikern und Sängern der Region entwickelte die Mezzosopranistin Anna Lucia Richter in ihrer Funktion als Kulturbotschafterin von Casa Hogar Deutschland e.V. ein Adventskonzert der besonderen Art: Zusammengeschlossen als „Rheinisches Bach-Consortium“ unter der Leitung von Martin Richter und mit ihren Solistenkollegen Annabelle Heinen, Sopran, Berthold Schindler, Tenor und George Clark, Bariton, interpretiert sie eines der bekanntesten Weihnachts-Stücke der Musikgeschichte: Bachs Weihnachtsoratorium I - III. Alle Musiker verzichten auf ihr Honorar, sodass der Reinerlös des Projekts an Casa Hogar Deutschland e.V. geht. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

CASA HOGAR Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2015 benachteiligten Mädchen und Frauen indigener und afrokolumbianischer Herkunft in der kolumbianischen Krisenregion Chocó Bildung ermöglicht. Über Wohnheime und allgemeine Bildungsangebote erhalten Mädchen und Frauen – geschützt vor Krieg, Gewalt, (sexueller) Ausbeutung und Rekrutierung durch Guerillagruppen und Paramilitärs – Zugang zu Schul- und Persönlichkeitsbildung. Sie lernen, selbstbestimmt und selbstbewusst für sich selbst und eine friedliche, wertschätzende Gesellschaft einzustehen. 

Das Konzert ist im besten Sinne ein Familien-Projekt: So dirigiert Anna Lucia Richters Vater, langjähriger Geiger des Gürzenich-Orchesters Köln. Ein Großteil ihrer Familie und ihrer Freunde ist in das Projekt involviert. Auch der Gründer von Casa Hogar, Dr. Theodor Rüber wird im Chor mitsingen und selbst die Kinder der Musiker werden eingebunden sein und die ersten Choräle mitsingen. Ehrenamtliche Hilfe zum Anfassen und vor allem zum Anhören: Deutsche Familien helfen kolumbianischen Familien. 

Bilder vom Benefizkonzert

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Orgelkonzert in St. Martin Euskirchen

Orgelkonzert St. Martin Euskirchen 03.12.2023

Nach mehrmonatiger Renovierung konnte die Orgel in der Pfarrkirche St. Martin, Euskirchen, wieder erklingen.
Die vielen Besucher erlebten ein wundervolles Konzert mit Regionalkantor Manfred Sistig und herausragender Orgelmusik von Bach und Rheinberger sowie adventliche Choräle der Schola des Collegium Albertinum, Bonn, unter Leitung von Thomas Höfling. 
Dazu präsentierte Diakon Werner Jacobs beeindruckende Fotos der Orgel und Kunstwerke der Kirche.
Das Konzert endete mit der Toccata und Fuge d-Moll von Bach, ein grandioses Finale, das die Besucher mit langanhaltendem Beifall belohnten.

Einführung ins Konzert durch Regionalkantor Manfred Sistig

Das festliche Orgelwerk, das wir gerade gehört haben, präsentiert sich wie der Prospekt unserer Orgel: klar strukturiert und farbig schillernd.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Schauseite unserer Orgel und die Werke Bachs sind den Idealen der Barockzeit verpflichtet. Was im Prospekt durch den silbrigen Glanz der Pfeifen und das goldene Blattwerk ausgedrückt wird, findet klanglich seine Entsprechung in den vielen strahlend hohen Stimmen, die sich über einem gravitätischen Bass-Fundament erheben.

Das war allerdings nicht immer so, die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Staub, Kerzenruß, Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit und zuletzt der regelmäßige Gebrauch sorgten und sorgen für Verschleißerscheinungen.

1771 bittet ein Vikar Cronenberg den Magistrat von EU um Ausbesserung des Orgelwerks. Er schreibt: „Bei der letzten Herstellung des Bodenbelags der Kirche ist die Orgel derart mit Staub angefüllt worden, dass die Tangenten (Tasten) der Klaviatur sich nach dem Niederdrücken nicht mehr von selbst aufrichten, wodurch die Musik mit einem unordentlichen Beiklang verfälscht wird.“

Man kann davon ausgehen, dass eine Orgel alle 20 bis 30 Jahre gereinigt und überholt werden musste und muss.  Und so ist die Orgel einem steten Wandel unterworfen.

Ganz beachtlich finde ich, dass hier schon im Jahr 1219 eine Orgel erklungen ist. Schriftlich belegt hat dies der Organist Wilhelm Cronenberg. Er berichtet, dass beim Neubau der Orgel 1717 Pfeifen der alten Orgel eingeschmolzen wurden, auf denen das Datum 1219 eingraviert war. Es muss sich um eine gotische Schwalbennest-Orgel gehandelt haben, die hier schräg über dem Ambo gehangen haben muss. Über eine Treppe im Seitenschiff gelangte der Organist durch einen Gang zu seinem Instrument.

1717 wurde also eine neue Orgel gebaut. Es liegt die Vermutung nahe, dass Balthasar König mit dem Bau beauftragt wurde. König hatte seit 1711 eine Orgelbauwerkstatt in Bad Münstereifel und sollte sich später mit der Orgel im Kloster Steinfeld ein Denkmal setzen.

Die Orgel hier hatte ca. 10 Register auf einem Manual und noch kein selbständiges Pedal. Sie hat wohl so ausgesehen, wie die Zeichnung auf unserem Konzertprogramm zeigt. Vielleicht hat sie auch noch hier oben im Kirchenschiff gehangen. Wir wissen, dass ein Sohn Balthasar Königs das Instrument 1754 überholt und vollendet hat. Aus dieser Epoche stammen noch einige Pfeifen der Register: Gedeckt 8`und die Quinte im I. Manual und Gedecktflöte 4´ im II. Manual sowie die Lade, auf der die Pfeifen des II. Manuals stehen. Lade nennt man den Holzkasten, durch den der Orgelwind in die Pfeifen geführt wird.

1821 wird die Orgel im Zuge der Instandsetzung von einem Nachfolger der König-Dynastie auf die Empore im Turm versetzt. Der Klangcharakter blieb der barocken Ästhetik treu.

30 Jahre später hat sich der Musik-Geschmack aber dann doch grundlegend geändert. Das helle, klare, durchsichtige Spiel der Barockstimmen ist einem Spiel mit dunkel-erhabenen Farben und mannigfaltigen Schattierungen gewichen.

1852 legte Organist Georg Schilling dem Kirchenvorstand ein Gutachten vor, dass eine gründliche Ausbesserung des ganzen Orgelwerkes anmahnte. Darin kommt die gewandelte Klangästhetik zum Ausdruck: „Die schreienden Stimmen eignen sich nicht für die Begleitung des Sologesanges; tiefe Bässe sind nicht vorhanden und das so notwendige Forte und Piano lässt sich gar nicht anwenden; für die stark angewachsene Pfarrgemeinde ist das Werk viel zu schwach und zu klein, besonders für den feierlichen Gottesdienst, wie er in Euskirchen häufig gehalten wird.“

…und jetzt kommt mein Lieblingssatz: „Möge sich die Stadt nicht von Dörfern wie Cuchenheim und Lommersum beschämen lassen, denn beide haben schöne Orgeln.“

1860 arbeitete Johannes Müller aus Viersen, die Orgel nach romantischer Klangvorstellung um. Er vergrößertedas Werk um ein 2. Manual und ein selbständiges Pedalwerk. Die Orgel wuchs auf 27 Register. Von den König-Pfeifen blieben nur wenige erhalten.

Aus der romantischen Zeit stammen Register wie: Oktave 4´und 2´sowie das Cornett im I. Manual, Rohrflöte 8´ im II. sowie Subbass und Octavbass im Pedal. Im Konzert heute erinnern Werke von Rheinberger an diese Zeit.

Zwei Weltkriege und das Erdbeben von 1951 haben Kirche und Orgel stark beschädigt. Die Orgelbaufirma Ott aus Göttingen hat unser Instrument 1954 nach barocken Idealen reorganisiert und dabei wieder Register ausgetauscht. Genau wie die Firma Weimbs, die das Werk 1976 in den heutigen Zustand versetzt hat. Aus dieser Epoche stammen Register: Prinzipal 8´, Mixtur und Trompete im I. Manual, Scharff und Holzdulzian im II. sowie der Principalbass 16´und die Posaune im Pedal. Die Zwischenspiele zum Adventslied  „O Heiland reiß die Himmel auf“ greifen diese Zeit auf.

An dieser Stelle möchte ich Orgelbaumeister Hubert Fasen aus Oberbettingen bei Hillesheim danken, der die Orgel jetzt wieder auf Vordermann gebracht hat.

Unsere Orgel ist also ein Kunstwerk, bei dem sich viele Generationen eingebracht haben. Und so kamen wir auf die Idee des heutigen Konzertes:

All die Kunstfertigkeiten aus vielen Jahrhunderten münden zeitübergreifend in ein gemeinsames Konzert zur Ehre Gottes. 

Wir sind hier in St. Martin reich beschenkt mit Kunstwerken, mit künstlerisch wertvollen Zeugnissen gefeierten Glaubens. So besitzen wir handgeschriebene Antiphonale aus dem 16. Jh. mit gregorianischen Gesängen, die die Schola heute wieder zum Klingen bringen. Einige Seiten aus diesen Büchern hat unser Diakon für uns heraus photographiert. Er gewährt uns somit nicht nur Blicke auf die Orgel und in die Orgel. Er hat sich im Raum inspirieren lassen, lenkt unsere Sicht auf die ein oder andere Darstellung. Ja, mit seiner Kunst interpretiert er das Geschehen. So etwa nachher beim Gruß des Engels an Maria, den wir in der gregorianischen Weise hören werden. Während des Gesanges sehen wir Marianische Darstellungen aus unserer Kirche, Szenen aus dem Leben der Maria. Und damit wird die ganze Tragweite erkennbar, die in diesem Gruß des Engels enthalten ist.

Nun wünsche ich Ihnen eine erbauliche Stunde, wenn all diese Klänge und Bilder aus vergangenen Zeiten und von uns heute in ein einziges Konzert zum Lobe Gottes münden.

Text: Manfred Sistig

Fotos

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Diakonweihe von Heiko Müller-Bothen

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Für Heiko Müller-Bothen, seit einigen Jahren in der Stadtpfarrei St. Martin, Euskirchen, zur praktischen Ausbildung, begann am Vortag des Christkönigsfestes ein neuer Lebensabschnitt: Zusammen mit 4 weiteren Kandidaten wurde er im Kölner Dom durch Weihbischof Rolf Steinhäuser durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen geweiht. 

Von nun an sind sie neben ihrem Zivilberuf Brückenbauer zwischen Kirche und Welt: Ständige Diakone dürfen predigen, taufen, Trauungen und Beerdigungen feiern. Fünf Männer lassen sich mit Herz und Händen in den kirchlichen Dienst nehmen.

Und das zu einer Zeit, wie Steinhäuser später in seiner Predigt ausführt, in der die aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Situation einen solchen Schritt nicht gerade nahelege.

Doch dieser ernüchternden Analyse stellt Steinhäuser die jeweils persönliche Motivation der fünf Kandidaten entgegen, die diese kurz vor ihren Weiheexerzitien geäußert haben: "Ich bitte um die Diakonenweihe, weil ich glaube, dass Gott mich dazu berufen hat; … weil ich etwas von dem vielen Guten, dass ich in unserer Kirche empfangen habe, zurückgeben möchte; …damit ich die Kirche ein klein wenig verändern kann – da, wo ich stehe; …weil ich vertraue, dass es Gottes Weg für mich ist und er ihn mit mir gehen will; …weil ich meine, dass es notwendig ist".

Der Weihbischof führt aus, dass es genau darauf ankomme: sich für die anderen in den Dienst nehmen zu lassen, um "Not zu wenden. Der Diakon ist die ausgestreckte Hand der Kirche zu den Notleidenden und Armen. Er holt die in die Mitte, die sonst immer am Rande oder draußen vor sind. Er steht für den dienenden Christus, der durch seinen Dienst gegenwärtig wird." 

Ausdrücklich dankt Steinhäuser den Ehefrauen und Kindern, ihre Männer und Väter genau davor zu bewahren und sie bei ihrem Dienst zu unterstützen. "Sie helfen, dass dieser Dienst lebbar wird", formuliert er anerkennend. Ein beherztes "Ich bin bereit!" sprachen dabei auch die Ehefrauen, die sich zu ihren Männern stellten und versprachen, deren Dienst zu unterstützen.

Ein Grund zu großer Freude – das kommt an diesem Vormittag im Kölner Dom immer wieder zum Ausdruck. Vor allem aber sind es die Diakone selbst, die spürbar ausstrahlen, dass mit diesem nun formal abgeschlossenen Berufungsweg für sie noch einmal etwas ganz Neues beginnt.

Wir gratulieren dem neuen Diakon Heiko Müller-Bothen herzlich zur Weihe und wünschen ihm Gottes reichen Segen für seine Aufgabe! 

Link zum Video: www.domradio.de/video/pontifikalamt-zur-weihe-staendiger-diakone

Text-Quelle: Domradio, Erzbistum Köln

Bilder der Diakonenweihe im Kölner Dom am 25. November 2023

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Stolpersteine

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Gegen das Vergessen - NIE WIEDER - ist heute

Im Gedenken an die Gräueltaten der Nazis, aber ganz besonders als Zeichen gegen den wieder aufkommenden Antisemitismus wurden auch in diesem Jahr die Stolpersteine in Großbüllesheim und Kirchheim gereinigt, poliert und mit Blumen und Kerzen geschmückt.

U. Bauer und C. Weitkemper - Großbüllesheim

Christina Stephany und Jürgen Wittler - Kirchheim

 

Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestages der Reichspogromnacht

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Erinnern für die Zukunft

09. November 1938: Jüdische Gotteshäuser und Geschäfte brennen, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger werden Opfer öffentlicher Demütigung und gewalttätiger Übergriffe.

Heute, 85 Jahre später, gedenken wir der unzähligen Opfer des Holocaust, insbesondere der ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Euskirchen. 
Die Veranstaltung war gleichsam ein Aufruf gegen Antisemitismus und Rassismus. Und sehr viele folgten der Einladung, an der Gedenkfeier
teilzunehmen.

 

Psalm 74
Gott, warum hast du uns für immer verstoßen? Warum lässt du deinen Zorn an uns aus? 

Wir gehören doch zu dir wie Schafe zu ihrem Hirten! 

2 Erinnere dich daran, dass wir dein Volk sind! Vor langer Zeit hast du uns angenommen und uns aus der Gefangenschaft befreit. Wir alle sind dein Eigentum! Denke an den Berg Zion, den du dir als Wohnsitz erwählt hast! 

3 Geh über die Trümmer, die schon so lange dort liegen; sieh doch: Alles haben die Feinde im Heiligtum verwüstet! 

4 Ihr Triumphgeschrei entweihte die Stätte, wo du uns begegnet bist, ihre Fahnen haben sie als Zeichen des Sieges gehisst. 

5 In deinem Tempel sieht es so aus, als hätte man darin Kleinholz gehackt: 

6 Die kostbaren Schnitzereien haben sie mit Äxten und Brechstangen zertrümmert. 

7 Danach steckten sie dein Heiligtum in Brand, sie entweihten den Ort, wo du angebetet wurdest. 

8 Sie hatten vor, uns alle vernichtend zu schlagen, im ganzen Land brannten sie die heiligen Stätten nieder. 

9 Nichts mehr deutet darauf hin, dass du noch Herr der Lage bist. Es gibt keinen Propheten mehr – niemand von uns weiß, wie lange das noch so weitergehen soll. 

10 Wie lange, Gott, willst du es dir gefallen lassen, dass die Feinde dich schamlos verhöhnen? Sollen sie für immer deinen Namen in den Schmutz ziehen? 

11 Warum hältst du dich zurück? Warum greifst du nicht ein? Zeige deine Macht und vernichte sie! 

12 Gott, seit uralter Zeit bist du unser König, schon oft hast du unser Land gerettet. 

13 Du hast mit deiner Macht das Meer gespalten und den Seedrachen die Schädel zerschmettert. 

14 Ja, du hast dem Seeungeheuer die Köpfe abgehauen und es den Wüstentieren zum Fraß vorgeworfen. 

15 Du ließest Quellen und Bäche hervorsprudeln und brachtest große Ströme zum Versiegen. 

16 Dir gehört der Tag und auch die Nacht, du hast die Sonne und den Mond geschaffen. 

17 Du hast alle Grenzen der Erde festgelegt, hast Sommer und Winter gemacht. 

18 Höre doch, HERR, wie deine Feinde dich verhöhnen! Dieses gewissenlose Volk zieht deinen Namen in den Schmutz! 

19 Liefere uns nicht diesen Raubtieren aus, du weißt doch, wie hilflos wir sind! Sieh unserem Leid nicht länger tatenlos zu, 20 sondern denke an deinen Bund mit uns! Selbst in den Schlupfwinkeln des Landes ist niemand mehr vor roher Gewalt sicher. 

21 HERR, wir werden schwer bedrängt, lass uns nicht in Schimpf und Schande enden! Ohne dich sind wir arm und wehrlos – rette uns,

damit wir dich loben können! 

22 Gott, greife endlich ein, denn ihr Angriff gilt dir! Sorge dafür, dass du recht behältst! Sieh auf diese Meute, die dich Tag für Tag verspottet!

23 Ständig lärmen deine Feinde und lehnen sich gegen dich auf. Vergiss ihre Schmähungen nicht!

Gedenkveranstaltung

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Lotte-Josten-Stiftung zur Förderung der Kirchenmusik

Logo Lotte Josten Stiftung

Das Ehepaar Esch aus Kaiserswerth, Düsseldorf, hat der Stadtpfarrei St. Martin mit der Stiftung zur Förderung der Kirchenmusik ein besonderes Geschenk gemacht. 
Als Soloklarinettist der Düsseldorfer Symphoniker im Ruhestand und Flötistin aus einer über Generationen bekannten Musikerfamilie stammend, wissen sie um die verbindende Kraft der Musik. Musik ist universell und wird in allen Sprachen verstanden.

Seit einigen Jahren besteht ein sehr guter Kontakt zwischen Pfr. Tobias Hopmann, dem Ehepaar Esch und Kirchenmusiker Manfred Sistig. Als das Hochwasser Euskirchen schädigte, half das Ehepaar aus der Ferne. Dann begann der Ukraine-Krieg und mit dem berührenden Solidaritätskonzert wurde ein besonderer musikalischer Abend nach Euskirchen vermittelt. Das positive Echo darauf war einer der Auslöser für die Stiftung.
Denn Frau Esch trat ein Erbe an und wollte von Anfang an damit etwas Nachhaltiges und Sinnvolles tun. In ihrer Ansprache endete sie mit "Musik ist ein ganz besonderes Geschenk unseres Herrgottes an uns! Sie tröstet, baut wieder auf, kann Frieden schaffen und verbindet uns untereinander. Im Logo der Lotte-Josten-Stiftung steht: Laudate Dominum! Wir wollen mit der Stiftung zum Lobe Gottes beitragen."
Die Stiftung soll den Ausbau der Kirchenmusik ermöglichen. "Lassen Sie sich anstecken, werden Sie Mitstifter durch Zuwendungen beispielsweise bei Jubiläen, runden Geburtstagen usw.", fügte Pfr. Hopmann an.
Gestaltet wurde der Gottesdienst mit Werken von Wolfgang A. Mozart und Karl Stamitz. Mitwirkende Gisela Hellrung, Oboe; Wolfgang Esch, Klarinette; Egon Hellrung, Horn; Jens-Hinrich Thomsen, Fagott; Manfred Sistig, Orgel.

Fotos vom Gottesdienst zur Begründung

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24 Stunden für Gott

Kreuz auf dem Zeltplatz der Bildungsstätte Steinbachtalsperre

Der Pfarrgemeinderat EU-Erftmühlenbach organisierte ein ganzes Wochenende unter dem Motto:

Zeit für Gott, Zeit für mich selber haben ...

neue Impulse für meinen Alltag erhalten ...

gemeinsam im Glauben unterwegs sein ...

Gott (neu) erfahren ...

Ein buntes Programm in allen Kirchengemeinden des Seelsorgebereichs EU-Erftmühlenbach für Groß und Klein.

Wir möchten uns herzlich bei allen Hauptamtlichen (Küsterinnen und Küster ausdrücklich eingeschlossen) und den vielen Ehrenamtlichen bedanken, die die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung erst ermöglicht haben.

Es waren sehr eindrucksvolle, berührende, geistreiche, spannende Veranstaltungen! Bei dem Abend mit Monika Piel und Willibert Pauels haben wir eine Türkollekte für die Notschlafstelle der Caritas Euskirchen durchgeführt, die ein Ergebnis von rd. 520,00 € erbrachte.
Sowohl von den Mitorganisatoren als auch von Besuchern wurden wir ermuntert, an eine Neuauflage von "24 Std. für Gott" zu denken.

Wolfram Strunk für den Pfarrgemeinderat Erftmühlenbach

Einen kleinen Überblick über die verschiedenen Veranstaltungen bietet Ihnen unsere Fotogalerie!

24 Stunden für Gott:Fotorückblick

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Willi Graf - "Weitertragen, was wir begonnen haben"

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Während der Veranstaltungsreihe zum 80. Todestages des Mitbegründers der Weißen Rose, konnten am Donnerstagabend Interessierte einem Vortrag von Frau Dr. Ulrike Schauseil-Zipf (Tochter von Marianne Thoeren, die Willi Graf während ihrer Studienzeit in Bonn kennlernte) und Herrn Prälat Prof. Dr. Moll im Pfarrheim St. Nikolaus, Kucheheim zuhören.

Willi Graf, geboren am 2. Januar 1918 in Kuchenheim bei Euskirchen, herangewachsen im bürgerlich-katholischen Milieu, Absolvent des staatlichen Ludwigsgymnasiums zu Saarbrücken, Mitglied des katholischen Schülerbundes in Neudeutschland und der Gemeinschaft „Grauer Orden“, starb einen einsamen, lang erwarteten Tod.

Acht Monate, 250 tagelang Kampf gegen die Angst, geheime Hoffnung, Gebet und Vertrauen auf Gott: „Die Liebe Gottes hält uns umfasst und wir vertrauen seiner Gnade, möge Er uns ein gütiger Richter sein“, heißt es im Abschiedsbrief an die Eltern und die beiden Schwestern, am 12. Oktober 1943. Willi Graf war ein Christ. Er war ein Mann, der schlussendlich aus seinem Glauben heraus und ethischen Abwägungen in den Widerstand ging, um auf der Grundlage christlicher Wertmaßstäbe gegen das menschenverachtende Unrechtsregime des Nationalsozialismus und dessen Bekämpfung tätig zu werden.

Aber nicht nur über Willi Graf wurde gesprochen und Aufmerksam gemacht sondern auch auf weitere Widerstandskämpfer aus dem Kreis Euskirchen wie Kaplan Josef Emonds, Josepf Roth, Heinrich Ruster, Leo/Léon Trouet. Viele von ihnen, die es nicht zu vergessen gilt, waren bereit für den Widerstand mit ihr Leben zu geben.

Ein Anliegen von Prälat Moll ist das Selig- und Heiligsprechungsverfahren von Willi Graf. Im Erzbistum München hat die Voruntersuchung für ein Seligsprechungsverfahren des Widerstandkämpfers Willi Graf begonnen.

Lesen Sie hier ein Interview mit Prälat Moll über das Seligsprechungsverfahren des Widerstandkämpfers Willi Graf.

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Wallfahrt von Flamersheim zum Michelsberg

Michelswallfahrt 2023

Engel – braucht Gott Helfer ? Unter diesem Thema stand für die Pilger aus dem Seelsorgebereich Erftmühlenbach die diesjährige Wallfahrt zum Michelsberg.

Die „Fußpilger“ starteten am Sonntag, 24.09.2023 bereits um 9 Uhr nach einem Gebet an der Kirche St. Stephanus Auffindung in Flamersheim.

Der Weg führte bei strahlendem Sonnenschein durch die Felder und vorbei an der Steinbachtalsperre. Um 12 Uhr beteten wir im Wald den „Engel des Herrn“. Am Wanderparkplatz am „Decke Tönnes“ stießen die „Fahrpilger“ zur Gruppe. Gemeinsam gingen wir nach einem Impuls zum Thema Richtung Wallfahrtskapelle. Unterwegs hielten wir mehrfach inne, um mit ausgesuchten Texten, Gebeten und Liedern den Engeln näher zu kommen, oft mit einem Gänsehautgefühl. Thematisiert wurden die Schutzengel, die Engel am Grab des Auferstandenen und der Erzengel Michael. 

Bei unserem Wortgottesdienst in der Kapelle auf dem Michelsberg haben wir u.a. nochmals über Engel als „Lichtwesen“ und als „Boten für Nachrichten von Gott“ nachgedacht, wobei bekannte Gemeindelieder aus dem Gotteslob nicht fehlten. Traditionell bot sich im Anschluss in der Schutzhütte „Bleielsnück“ Gelegenheit zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen. 

Zurück an der Antoniuskapelle erbaten wir den Segen Gottes für die Pilgergruppe und endeten mit dem gemeinsamen Lied „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“.

Dorothea Meyer/ Wolfram Strunk

Fotos der Wallfahrt zum Michelsberg

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Michelswallfahrt der Stadtpfarrei St. Martin 2023

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Am 30.09.2023 trafen wir uns um 10:30 Uhr am „Decke Tönnes“. Bei sonnigem Wetter und guter Laune pilgerten wir mit 21 Personen betend, singend und meditierend durch den Wald zwischen Bad Münstereifel und Effelsberg. 

Unterstützt wurden wir von unserem Kaplan Johannes Schulte-Eickhoff, der am Decke Tönnes den Pilgersegen spendete, mitging und die Meditation und Rosenkranzgebete mit vorbetete. 

Auf dem Michelsberg kam dann noch unser Regionalkantor Manfred Sistig zur Hl. Messe hinzu. Auch diesmal hatten wir unsere eigene Kerze mit, die von Kaplan Schulte-Eickhoff zu Beginn der Messe geweiht wurde. 

Kaplan Schulte-Eickhoff wies in seiner Predigt darauf hin, dass Engel die Boten Gottes sind, um Nachrichten zu überbringen, z. B. der Engel Gabriel an Maria. Unser Kaplan predigte über den Erzengel Michael als den Schutzpatron der Deutschen und erläuterte den Namen „Mi-ch-ael“ heißt „Wer-ist-wie-Gott“? Es ist der Irrtum Luzifers nicht anzuerkennen, dass er nicht gottgleich ist. Man denke an die Aufforderung an Jesus, ihn anzubeten. Nach der Messe spendete Kaplan Johannes Schulte-Eickhoff noch jedem einzeln den Michaelssegen. 

Nach einer Pause, Genuss der wärmenden Sonne, einem Blick zum Dom vom Turm und guten Gesprächen bei einer warmen Suppe und Kaffee ging es dann um 14:00 Uhr zurück zum Decke Tönnes, wo wir mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten gegen 15:25 Uhr ankamen.

Mein Dank gilt Allen, die nicht nur Gott und dem Erzengel Michael die Ehre erwiesen haben, sondern an ihrem Platz ihren Beitrag geleistet haben, dass unsere Michelswallfahrt 2023 eine gelungene Pfarrveranstaltung geworden ist. 

Wir freuen uns auf die Michelswallfahrt 2024, die voraussichtlich am Samstag, den 28.09.2024 stattfinden wird.

Michael Lennartz

Fotos der Michelsbergwallfahrt

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Verabschiedung von Ann-Kathrin Buhl

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Abschiedstränen flossen bei der Verabschiedung von Pastoralassistentin Ann-Kathrin Buhl in der Abendmesse für die Pastorale Einheit.
Nach nur einem Jahr in Euskirchen stand jetzt der Wechsel in die nächste Ausbildungsstufe an, die sie auf die andere Rheinseite führt.
Sehr viel Wertschätzung seitens des Pastoralteams und der Gemeinden war zu spüren. Den anschließenden Empfang richteten die Damen der Ladies night aus.
Ann-Kathrin Buhl wünschen wir viel Erfolg!
Und wenn die auf der Schäl Sick nicht nett zu Ann-Kathrin sind, machen wir die Drohung von Pfr. Hopmann wahr und "kummen met alle Mann"!

Eindrücke

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Rückblick Ehrenamtlerdanktag 2023

Ehrenamtstag 2023

Bei bestem Sommerwetter waren unseren ehrenamtlich Mitarbeitenden aus der Pastoralen Einheit Euskirchen zum Ehrenamtsdanktag eingeladen. Mit dem Fest möchten wir Danke sagen, für alles, was unsere Ehrenamtlichen das ganze Jahr über leisten. Nur mit euch bleibt unser Gemeindeleben lebendig und bunt!

Begonnen haben wir mit einer Hl. Messe in St. Matthias, die vom neuen Kaplan Johannes Schulte-Eickhoff zelebriert wurde. Konzelebranten waren Pfr. Hopmann und Vater Hennady von der Ukrainischen Gemeinde. Die PGR- und KV-Vertreter aus der Pastoralen Einheit begrüßten den neuen Kaplan und überreichten kleine Geschenke mit Orientierungshilfen für unsere vielen Kirchen und Kapellen im Bereich von Katholisch Euskirchen.

Rund ums Forum konnten sich alle anschließend bei gutem Essen und kühlen Getränken ausgiebig austauschen. Nach zwei Jahren Pastoraler Einheit sind wir uns mittlerweile nicht mehr fremd und freuen uns, die Bekanntschaften zu vertiefen.

Fotos vom Ehrenamtsdanktag

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Familienmesse und Familienfest in St. Nikolaus, Kuchenheim

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Eine wahrhaft bunte und fröhliche Familienmesse konnten die Messbesucher am Sonntag 20.08.23 in Kuchenheim erleben.

Pfarrer Pérez Pérez verabschiedete die Gemeinde mit dem Segen:

"Gott schenke dir das Gelb der Sonne, die dein Leben hell und warm macht.

Gott schenke dir das Orange des Feuers und der Begeisterung, die deinem Leben Energie schenkt.

Gott schenke dir das Rot der Freundschaft, die dir einen guten Freund zur Seite stellt.

Gott schenke dir das Grün der Natur, die dir Ruhe schenkt.

Gott schenke dir das Blau des Himmels, der dir die Weite des Lebens zeigt."

...und so ging es hinaus. Die Sonne strahlte vom Himmel und das bunte Familienfest konnte starten.

„Buntes Fest“ in Kuchenheim 

Strahlend blauer Himmel über Kuchenheim, wo es sich ca. 160 Gäste aus den verschiedenen Dörfern gut gehen ließen. Es entstanden viele nette Gespräche und wir alle erfuhren, wie groß und bunt das Leben in unserer Pastoralen Einheit ist.

Das Fest begann mit einer Familienmesse, die vom Familienmesskreis Erftmühlenbach vorbereitet wurde. Zusammen mit Pfarrer Pérez Pérez und der Pastoralreferentin Verena Sudar feierten wir in einer bunt geschmückten Kirche die Messe zum Thema: Eine bunte Gemeinde. Durch farbige Bausteine wurde den zahlreichen Besuchern klar, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und jeder seine Aufgabe in der Gesellschaft hat. Die Kinder durften aus diesen Steinen ein „Haus“ bauen, bei dem der stützende Eckstein „Jesus“ ist.  Der Kinder- und Jugendchor „HardtChor“ gestaltete die Familienmesse mit tollen und mitreißenden Lieder passend zum Thema, so dass es eine rundum gelungene Messe zum Start des Bunten Festes war.

Nach der gemeinsamen Messfeier erwartete die kleinen und großen Besucher ein vielfältiges Programm: eine Hüpfburg, ein Maltisch, ein Bastelangebot der Gruppe „God games“ und der Mitmachzirkus der „Erlebnisakademie Rheinbach“. Fleißig waren Kinder sowie auch einige Erwachsene am Hämmern, Kleben, Malen, Jonglieren, Balancieren, über Scherben und Nägel am Laufen. Für das leibliche Wohl sorgte Familie Sandführer mit ihrem Imbisswagen. Leckere Kuchenspenden erreichten uns, so dass wir das Fest bei einer Tasse Kaffee ausklingen lassen konnten.

Wir möchten uns herzlich bei all den helfenden Händen vor, während und nach dem gelungenen Fest bedanken!

Eindrücke

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Verabschiedung Kaplan Valentin Luenyi-Lumonga

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Eindrücke der Verabschiedung

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Synodale Begegnung mit Weihbischof Ansgar Puff am 06.08.2023 in St. Matthias

Synodale Begegnung mit Weihbischof Puff 06.08.2023

Weihbischof Puff hatte die Christen der Pastoralen Einheit Euskirchen eingeladen, mit ihm ins Gespräch zu kommen über diese Fragen:
Was ist uns an unserem Glauben so wertvoll, dass es unbedingt bewahrt und weitergegeben werden sollte?
Was sollte verändert werden, damit wir in unserem Glauben weiterwachsen können?
Wir danken denen, die aus den gesamten Seelsorgebereichen gekommen waren und in offener Atmosphäre sich mit dem Bischof, der genau zuhörte, austauschen wollten. 
Und dem PGR St. Martin danken wir, dass wir das nicht hungrig tun mussten.

Konzert der Kathedralchöre aus Bordeaux in der Herz Jesu-Kirche, Euskirchen

Konzert der Kathedralchöre aus Bordeaux in Herz Jesu Euskirchen

Ein wunderbares Konzert erlebten zahlreiche Besucher am 14.07.2023 in der Herz-Jesu-Kirche, Euskirchen.
Der Jungen- und Mädchenchor (Choeur de Filles de la Maîtrise de Bordeaux) an der Kathedrale von Bordeaux präsentierten auf ihrer Sommertournee durch Belgien und Deutschland ein abwechslungsreiches Programm, das frisch und auf sehr hohem Niveau gesungen, gute Laune machte. Es war eine Freude, den Jungen und Mädchen zuzuhören.

Bildergalerie

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Subsidiar Pfr. Edmund Knopp verstorben

Nach langer Krankheit ist unser Subsidiar Pfr. Edmund Knopp am Morgen des 28.06.2023 zu Gott heimgerufen worden.

Exequien

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Konzert Martinskirche 2023-06_ar-00

Bläserkonzert am 10.06.2023 in St. Martin, Euskirchen

Einen wunderbaren Konzertabend mit der jungen Sopranistin Theresa Klose, den Westdeutschen Bläsersolisten und Manfred Sistig am Orgelpositiv erlebten die zahlreichen Besucher in der Martinskirche in Euskirchen. Wie sehr es den Besuchern gefallen hatte, zeigte der langanhaltende Applaus am Ende des Konzertes.

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Fronleichnam 2023 in der Pastoralen Einheit

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Fronleichnam - Kuchenheim

Fronleichnam

Woher stammt das Wort "Fronleichnam"? und Was wird da eigentlich gefeiert?

Diesen Fragen gingen Gemeindereferent Thomas Keulertz und Pastoralassistentin Ann-Kathrin Buhl kindgerecht auf den Grund.

Ein besonderes musikalisches Highlight präsentierte Maja Schiffer, die von Diakon Jacobs an der Gitarre begleitet wurde. Hier blieben nicht alle Augen trocken.

Ein Dank geht an die Jungfeuerwehr, die Schützen, die Husarenbläser aus Dom-Esch, den Ortsausschuss Kuchenheim, die Messdiener, an Maja Schiffer, an unseren Küster Herrn Raaf, Ann-Kathrin Buhl, Thomas Keuletz, Diakon Jacobs und an Msgr. Pfarrer Anno Burghof.

Fronleichnam 2023 - Kuchenheim

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Fronleichnamsprozession Kirchheim 2023

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Fronleichnam, Kichheim

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Fronleichnam - Euskirchen

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Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Klosterplatz und Prozession zur Pfarrkirche St. Martin. Statio an der Disternicher Madonna und an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge.

 

Bei herrlichem Sonnenschein feierten wir auf dem Galleria-Vorplatz Fronleichnam. Auf unserem Prozessionsweg zur Pfarrkirche St. Martin hielten wir zu einer ersten Statio an der Disternicher Madonna, wo wir nach Impulsen zu den Ich-bin-Worten Jesu Christi eine Kerze entzündeten. Die zweite Statio war an der Gedenkstelle der ehemaligen Synagoge. Nach Friedensgebet und Psalm legten wir am Gedenkstein eine Rose ab. Den sakramentalen Schlusssegen spendete Pfr. Hopmann in der Pfarrkirche St. Martin.
Ein herzliches Dankeschön geht an die vielen Helferinnen und Helfer für deren Mitarbeit! Ohne euch könnten wir kein Fronleichnam draußen feiern! Ebenso danken wir Bläsern und Gesangsquartett, den Lektoren und Kommunionhelfern.
Besonders gefreut haben wir uns über die Bereitschaft der Damen der ukrainischen und polnischen Gemeinde, Lesung und Fürbitten in die Landessprache vorzutragen.

Traditionell endet die Fronleichnamsfeier im Pfarrgarten nebenan. Bei kühlen Getränken, Eis für die Kinder und in diesem Jahr gegrillten Würstchen läßt es sich unter den schattigen Bäumen gut aushalten.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Festausschuss im PGR St. Martin für die Bewirtung.

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