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Patrozinium St. Peter und Paul, Palmersheim

St. Peter und Paul Palmersheim - Patrozinium

In seiner Predigt zum Patrozinium der Kirche St. Peter und Paul in Palmersheim, ging Pfr. Tobias Hopmann auf die Lebensgeschichte der beiden Apostel ein. Petrus, oftmals gescheitert, dem Jesus dennoch zutraut, seine Nachfolge anzutreten und Paulus, erst ein Gegner des Christentums, dann aber ein Missionar, der die Verkündigung wie Petrus mit dem Leben bezahlt.

Die Kernthemen des Christentums sind Sammlung und Sendung: In der Sammlung der Gläubigen im Gottesdienst wird die Botschaft der Liebe Gottes lebendig und die missionarische Sendung ruft dazu auf, diese Botschaft zu teilen und zu verbreiten. Nicht im Verborgenen lebt die Kirche, sondern in der Welt. 

Die Liebe ist dabei nicht ich-bezogen, sondern „Wohl wollend“ auf den Nächsten ausgerichtet. Die bedingungslose Hingabe ist der Kern der christlichen Liebe und die Botschaft des Evangeliums ist: wer gibt, gewinnt alles. 

Musikalisch wurde der gut besuchte Gottesdienst durch die Junge Kantorei unter Leitung von Seelsorgsbereichsmusiker Volker Prinz gestaltet. Küster Hans-Peter Krichelmann hatte die Kirche festlich geschmückt. Und bei strahlendem Sonnenschein lud der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Peter und Paul die Anwesenden zu einem Frühstück im Garten hinter der Kirche ein.

Festgottesdienst am 14.07.2024

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Patrozinium St. Peter und Paul, Kleinbüllesheim

Patrozinium St. Peter und Paul, Kleinbüllesheim

Bedingt durch die Gottesdienstordnung wurde das Hochfest von St. Peter und Paul in Kleinbüllesheim erst am Samstag, 6. Juni 2024, gefeiert.

Kaplan Jean Cyrille stellte in seiner Predigt die Frage, die Jesus in Mt 16, 15-19 Petrus stellte: "Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben"

Würde Jesus uns fragen, was wäre unsere Antwort heute? Christ zu sein ist für uns selbstverständlich. Aber haben wir auch persönliche Begegnungen mit Jesus? Lassen wir uns von ihm berühren? Vertrauen wir ihm ebenso wie Petrus? Sind wir zusammen Kirche?

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Junge Kantorei unter Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Volker Prinz.

Fotos aus St. Peter und Paul

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Kindermusical: Max und die Käsebande

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Unser Kinderchor "HardtChor" unter der Leitung von Julia Wunsch legte am Sonntag, den 30.06.2024 mit dem Kindermusical "Max und die Käsebande", um in der Mäusesprache zu bleiben, einen "grandiosen-furiosen" Auftritt hin. Die Zuschauer im Saal und draußen an den Fenstern waren restlos begeistert und belohnten die Akteure mit einem lang anhaltenden Beifall.
Ein großer Dank geht an Julia Wunsch, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrem Einfühlungsvermögen, die Kinder immer wieder zu Höchstform auflaufen lässt. DANKE!
Danke auch an die vielen Helfer, die es erst möglich machen ein solches Projekt umzusetzen.

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Geistliches Konzert "Salvator mundi" mit Vokalexkursion, dem Kölner Ensemble für Vokalmusik, am 22.06.2024 in St. Martin Euskirchen

Geistliches Konzert mit Vokalexkursion in St. Martin

Die Zuhörer in der gut besuchten Martinskirche erlebten ein facettenreiches Konzertprogramm mit ausgewählten Musikstücken aus Renaissance, Barock und Romantik bis hin zur Neuzeit. Ein vielfältiges Programm mit Momenten von Hoffnung und Zuversicht. Vokalexkursion, 8 junge Sängerinnen und Sänger aus Köln, begeisterte mit Klangfülle und musikalischer Vitalität.
Ein Hörgenuss der mitreißenden Sorte!

Fotos vom Konzert

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Ein starkes Zeichen für Demokratie, Toleranz, Menschlichkeit und Solidarität!

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Eine starke Aktion unseres Caritasverbandes für das Kreisdekanat Euskirchen zur Europawahl am 9. Juni.

In Kooperation mit der Aktion Neue Nachbarn, der Integrationsagentur NRW, der katholischen Kirche und dem Kreis Euskirchen fand die Veranstaltung „Gemeinsam Zeichen setzen“ bei bestem Wetter statt.

Die vielen Besucher nahmen an dem bunten Aktionsprogramm Teil und schickten ihre Wünsche an Luftballons gebunden auf die Reise. Bei Live Musik fand ein guter und informativer Austausch statt der aufzeigt, dass wir in der Gemeinschaft viel bewegen können. Vor der Europawahl haben wir gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt.

Ein herzlicher Dank geht an alle Unterstützer und Helfer, die dieses Event möglich gemacht haben.

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Fronleichnam 2024 in Großbüllesheim

Noch am frühen Morgen des Festtages war man besorgt wegen des Wetters, es regnete mal wieder.... Würde die Prozession wohl stattfinden können??

Der Wetterbericht verhieß, dass es trocken bleiben soll, wenigstens bis mittags.

Um 10:00 Uhr begann der feierliche Gottesdienst in St. Michael mit Zelebrant Kaplan Cyrille und Konzelebrant Msgr. Wehling und niemand dachte mehr ans Wetter.

Es war ein sehr berührender Gottesdienst und jeder verfolgte gebannt das Geschehen.

Besonders die Predigt von Kaplan Cyrille war (wiedermal) sehr ansprechend!

Als wir schließlich nach draußen traten, empfing uns strahlend blauer Himmel und Sonnenschein! Was für eine schöne und freudige Prozession für und mit unserem Herrn und einem würdigen und dankbaren Abschluss anschließend in der Kirche.

Danke an alle die zum Gelingen dieser schönen Feier beigetragen haben!

 

Karin Schinagl

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Fronleichnamsprozession in Flamersheim

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Fronleichnamsprozession in Flamersheim brachte Hoffnung und Freude zu den Menschen. „Damit wir Hoffnung haben“ war das Thema der diesjährigen Prozession, zu dem in der Eucharistiefeier und an drei Altären auf dem Weg durch Flamersheim Geschichten, Gebete und Lieder zu hören waren. Eine Prozession für alle Generationen, der erste Altar wurde von den Kindern und Erzieherinnen des katholischen Kindergartens St. Stephanus, der zweite Altar von den Messdienern und der dritte Altar von Senioren gestaltet. Spannende und wertvolle Gedanken zum Thema Hoffnung konnte man für sich mitnehmen. Im Anschluss reichte die Messdienerschaft „Fla-Ki-Pa“ Gegrilltes und Getränke, viele Gottesdienst- und Prozessionsbesucher ließen sich im Pfarrheim nieder und genossen das Beisammensein, es war ein lebendiger und hoffnungsmachender Tag für die Gemeinde St. Stephanus Auffindung. 

Großer Dank gilt Pfarrer Pérez-Pérez, der so fröhlich und begeistert die Prozession mit vorbereitet und mit uns gefeiert hat, unseren Messdienern für die es immer Ehrensache ist, bei einer Fronleichnamsprozession in großer Zahl dabei zu sein. Zuletzt noch ein großer Dank an Herrn Prinz mit seinem wunderbaren Chor, an das Blasorchester Fidelia aus Wormersdorf und an die Menschen, die liebevoll und mit Feingefühl die Altäre auf dem Weg errichtet und geschmückt haben und an alle Gemeindemitglieder und unbedingt auch an die freiwillige Feuerwehr von Flamersheim, die zu diesem gelungenen Fronleichnamstag beigetragen haben. 
Danke!

Text: C. Stephany

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Fronleichnam 2024 in der Stadtpfarrei St. Martin

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Eindrücke der Fronleichnamsmesse und Prozession mit Stationen an der Disternicher Madonna und der Gedenkstätte der jüdischen Synagoge.
Mit sehr vielen Menschen haben wir Messe gefeiert und uns auf den Weg durch die Stadt zur Pfarrkirche St. Martin gemacht.

Trotz Regens und bedecktem Himmel am frühen Morgen traf das Aufbauteam die Entscheidung: wir feiern draußen! Und der liebe Gott hat den Mut mit Sonnenschein belohnt!

Zum Abschluss lud der Festausschuss des PGRs St. Martin im Pfarrgarten zu kühlen Getränken und gegrillten Würstchen ein.
Vielen Dank an alle Helfer an den verschiedenen Stellen, dass wir ein so schönes Fronleichnamsfest feiern konnten.

Fronleichnam 2024 - Impressionen von Messe und Prozession

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Pfarrfest in Elsig

Am Sonntag, 26.5.24 feierten wir in Elsig unser diesjähriges Pfarrfest.
Um 10:00 Uhr begann der Tag mit einer Festmesse (Kaplan Cyrille - mitgestaltet vom Cäcilienchor Bleibach-Hardt unter der Leitung von J. Wunsch). Im Anschluss fand  eine Prozession durchs Dorf statt. Weiter ging es dann mit dem Pfarrfest im und um das Pfarrheim.

Text und Fotos: Andrea Hellmich

 

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Friedensbaum der Religionen

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Der Apfelbaum, den wir letztes Jahr gepflanzt haben, trägt inzwischen zwei verschiedene Apfelsorten und soll in Zukunft mit weiteren Äpfeln veredelt werden, um die Einheit und Harmonie zwischen den verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen zu symbolisieren.

Ende Mai haben sich zum zweiten Mal acht Religionsgemeinschaften aus Euskirchen am Friedensbaum der Religionen für gemeinsame Friedensgebete getroffen. Nachdem es bis in den Nachmittag heftig geregnet hatte, klarte es rechtzeitig auf und wir konnten mit ca. 120 Besuchern gemeinsam für den Frieden beten. In einer sehr emotionalen Atmosphäre hat das jede Religionsgemeinschaft in ihrer eigenen Art getan. Begleitet wurden die Gebete von musikalischen Darbietungen aus verschiedenen Kulturen. Leo Wolter als 1. Stellvertretender Landrat und Bürgermeister Sacha Reichelt betonten den Wert des gemeinsamen Zusammenstehens der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften für den Frieden in Euskirchen. Um den Frieden auch in die Welt zu senden, wurden Ballons (ökologisch abbaubar) mit einer Friedensbotschaft ausgesandt. Bei Getränken und Fingerfood fand im Anschluss ein reger Austausch statt. Im nächsten Jahr wird die dritte Apfelsorte aufgepfropft werden und auch dann werden wir wieder gemeinsam für den Frieden beten.

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Wort-Gottes-Feier für Liebende in St. Stephanus Auffindung, Flamersheim

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"Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben." (Joh 13,34) Unter diesem Schriftwort hatten Pfr. José Pérez Pérez und das Vorbereitungsteam eingeladen und viele folgten der Einladung.

In seiner Predigt griff Pfr. Pérez Pérez das Bild eines Brunnens auf. Liebe ist nicht wie ein Brunnen, wo das Wasser gleichmäßig überläuft, sondern ist wandelbar mit Höhen und Tiefen. Liebe ist ein Geben und Nehmen. Liebe traut dem anderen etwas zu und ohne Gegenüber ist keine Liebe möglich. Liebe ist ein Geschenk, ist Gnade und kann nicht "verdient" werden.

Gott ist die Liebe und es ist unsere Aufgabe als Christen, diese Liebe weiterzugeben.

Ein sehr berührender Gottesdienst mit ansprechenden Impulsen, individuellen Statements und Fürbitten, Musik und persönlichem Segen für die Paare und Einzelpersonen.
Gerne trafen sich die Gottesdienstteilnehmer im Anschluss zu Sekt und Knabbereien im Pfarrheim zum Austausch.

Fotos der Wort-Gottes-Feier für Liebende

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MAIERÖFFNUNG MARIA RAST

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Zur Maieröffnung in Maria Rast konnten viele Gottesdienstbesucher begrüßt werden.
Dem Gottesdienst stand Pfr. Tobais Hopmann vor. Ebenfalls mit am Altar Diakon Wolfgang Allhorn und 6 Seminaristen/ Priesteramtskandidaten aus dem überdiözesanen Priesterseminar St. Lambert Lantershofen. Sie kamen aus folgenden Diözesen: Erzbistum
Freiburg, Bistum Würzburg, Bistum Dresden und Erzbistum Köln.
Die Feierliche Eröffnung des Marienmonats Mai stand unter dem Motto „Maria, mit DIR wächst neue Zuversicht“.

Weltgebetstag 2024

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Schenke mir ein hörendes Herz! - Weltgebetstag um Geistliche Berufungen

In der gestrigen Hl. Messe berichtete Priesteramtskandidat Nick Herget über seine eigene Berufung, das Leben und die Ausbildung im Priesterseminar. Seine Kraft schöpft er hierbei aus seinem Lieblingszitat: „Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, die bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.“ Jes 40, 31

Vortrag Pfr. Franz Meurer

Pfr. Franz Meurer

Unter dem Titel „das Leben geht vor der Idee“ lauschten 90 Zuhörerinnen und Zuhörer gebannt dem packenden Vortrag von Pastor Franz Meurer. In seiner bewährten Art ,die von außerordentlicher Kenntnis von Literatur, Philosophie und Soziologie sowohl vergangener als auch neuer Zeit künden, stellte er unsere Kirche in einen Bezug, der insbesondere den Menschen durchaus in einer engen Beziehung zu Gott in den Vordergrund stellt. Aber nicht in dem Sinne, der Mensch ist des Menschen Wolf, sondern er ist des Menschen Diener und Freund. Hier öffnete er einen weiten Bogen insbesondere in der Literatur und Soziologie deutscher, französischer und anglo-amerikanischer Provenienz.

Seine eigenen Projekte wie „Hoevi-Land“ und die Ausbildung von jungen Menschen mit „handicap“ sowie zahlreiche Initiativen zur Verbesserung des Lebens von weniger bevorzugten Mitmenschen untermauerten das gesprochene Wort in Bild und Tat.

Fazit: Auch eine diakonale, dienende Kirche kann „groß und mächtig“ sein, wie der heilige Papst Johannes Paul es von seiner Kirche forderte.

Zusammenfassen kann man es mit einem Wort von Hildegard von Bingen:  „Wer das Gute wirkt, der sieht Gott“.

So war am Ende des Abends nur eine Frage aus dem Publikum offen: “Wer macht weiter, wenn Sie nicht mehr können?“

Dr. Hans-Josef Bastian

Triduum 2024 in der Pastoralen Einheit

Heilige Woche in St. Martinus, Kirchheim

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Heilige Woche für Kinder und Familien

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Palmsonntag 2024: Die Lotte Josten-Stiftung lud zur musikalischen Feierstunde zum Beginn der Heiligen Woche ein.

Die Lotte Josten-Stiftung, Stiftung zur Förderung der Kirchenmusik in der Kirchengemeinde Sankt Martin Euskirchen, lud am Abend des Palmsonntages in der Kirche Herz Jesu zu einem besonderen Geistlichen Konzert ein. 

Mit einem einleitenden Orgelwerk und Chor - Motetten stand Anton Bruckner (anläßlich seines 200. Geburtstages) musikalisch im Mittelpunkt des Programms. Dazwischen gab es Bläserkammermusik von Johann Sebastian Bach, drei romantischen Komponisten und von Wolfgang Amadeus Mozart.  

Ein geistlicher Impuls führte zu der abschließenden Bruckner – Motette „Vexilla regis“ („Des Königs Banner“, lat. Hymnus), dies zur Einleitung der kommenden Heiligen Woche. Zum Beschluss unseres Konzertes wurden der Chor und das Bläserensemble zusammengefügt.  

Ausführende waren Cappella Vocale Euskirchen unter der Leitung von Manfred Sistig sowie die Westdeutschen Bläsersolisten, angeführt von dem Düsseldorfer Klarinettisten Wolfgang Esch.

Ausführende:
Impuls: Pfr. Tobias Hopmann
Cappella Vocale Euskirchen; Leitung: Manfred Sistig

Westdeutsche Bläsersolisten:
Lilja Steininger, Flöte; Düsseldorf
Wolfgang Esch, Klarinette/Bassetthorn; Düsseldorf
Henry Paulus, Klarinette/Bassetthorn; Bonn
Matthias Schuler, Bassetthorn; Bonn
Thomas Jedamzik, Fagott; Köln
Nicola Hammer, Fagott; Wuppertal

Großer Kreuzweg von Billig nach Frauenberg

Großer Kreuzweg 2024

Am Freitag vor Palmsonntag fanden sich etwa 25 Teilnehmer zum diesjährigen Großen Kreuzweg in der Billiger Kirche ein, in diesem Jahr unter dem Leitmotiv der Schöpfung Gottes. Ein kleines Organisationsteam des Ortsausschusses Euenheim unter Federführung von Frau Anne-Gret Krämer thematisierte dabei an insgesamt 6 Stationen vor allem die vielfältigen Bedrohungen der Schöpfung und die Kreuze, die wir als Christen tragen könnten, um unseren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

Dabei erwiesen sich bemerkenswert viele Psalmen des Alten Testamentes als wahre Fundgrube, um biblische Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen zur Bewahrung der Schöpfung zu finden: Die Bedrohung durch der menschengemachten Klimawandel, den dramatischen Verlust der Artenvielfalt, die Folgen unseres übermäßigen Konsums und zuletzt noch die vom Menschen verursachten Gefahren weiterer Seuchen.

Mit weiteren Teilnehmern, die ab Euenheim dazu stießen, waren es dann doch mindestens 30 Teilnehmende, die bei guten Wetter und früh einsetzender Dämmerung die weiteren Stationen, Wisskirchen, Elsig, ein Wegkreuz auf dem Weg nach Frauenberg und schließlich gegen ca. 21.20 Uhr als letzte Station die Frauenberger Kirche ansteuerten.

Stimmungsvoll begleitet wurden die Teilnehmenden an den einzelnen Stationen unter anderem von Livemusik in einigen Kirchen, so von Frau Wunsch (Orgel in Billig), Frau Martina Deutschbein (Querflöte) im Duett mit Herrn Theo Eich (Gitarre in Euenheim), Herr Bruske (Horn in Elsig) sowie meditativen Klängen, ausgewählt von Herrn Diakon Jakobs.

Unterwegs mit dem Kreuz trug Frau Anne-Gret Krämer passende biblische Psalmen vor, aber auch den eindrucksvollen Sonnengesang des heiligen Franziskus.

Leicht erschöpft sammelten sich schließlich die Teilnehmer zum feierlichen Schlusssegen durch Diakon Jakobs in einer großen Runde um den Altar in der Frauenberger Kirche. Als verdienter „Lohn“ der Anstrengungen des Großen Kreuzweges gab es anschließend wieder viele bunte Ostereier, Fladenbrot, Wein und Saft in geselliger Runde, die von einigen fleißigen Helfern im Frauenberger Pfarrheim - bestens vorbereitet - angeboten wurden. Der Dank für die insgesamt gelungene Veranstaltung gebührt neben dem Vorbereitungsteam allen Helfern, auch den Lektoren und Küstern, aber besonders natürlich den zahlreichen Teilnehmern, die uns als Organisationsteam motiviert haben, diese schöne Gemeinschaftsveranstaltung auch in den nächsten Jahren fortzusetzen.

Christian Bruske

Dankmesse für den 50. Geburtstag von Pfr. Hopmann

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Bilderrückblick

Einführung von Neudiakon Heiko Müller-Bothen

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Gemeinsam gegen Faschismus

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Gemeinsam Position beziehen. - Der Alte Markt in Euskirchen platzte aus allen Nähten. Es kamen schätzungsweise 2000 Menschen auf dem Platz zusammen, um friedlich gegen Faschismus und für Demokratie zu demonstrieren.

 

Christ*innen gegen Rechts

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Prinzen und Küfermesse - Herz-Jesu, Euskirchen

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Eindrücke der Prinzen und Küfermesse

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Geistliches Konzert am 05.01.2024 in St. Martin

Geistliches Konzert am 05.01.2024 in St. Martin Euskirchen

Geistliches Konzert am Vorabend von Epiphanie in der Martinskirche, Euskirchen
Eine großartige Einstimmung auf den Dreikönigstag mit den Westdeutschen Bläsersolisten und wundervoller Musik von Mozart. Die anregenden Impulse von Diakon Werner Jacobs und das gemeinsame Singen von Liedern wie "Gottes Stern, leuchte uns" mit Manfred Sistig an der Orgel schufen in der schönen Martinskirche eine wunderbare Stimmung.
Vielen Dank an die Lotte-Josten-Stiftung, die es der Stadtpfarrei ermöglicht, solche Konzerte mit hochkarätigen Musikern anzubieten.

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Neujahrsmesse für die Pastorale Einheit Euskirchen 

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Das vor uns liegende Jahr wird einiges an Herausforderungen für Pastoralteam und Gemeindemitglieder bereithalten. "Gutes bewahren und zusammenführen", so Pfr. Hopmann in seiner Predigt, "wird unsere Gemeinden in eine gute Zukunft führen."
Mit Gottes Hilfe werden sich unsere Nöte, Sorgen und Überforderung in Frieden und Heil verwandeln.
Mit Freude haben wir unsere neue Jugendreferentin Pia Rohloff begrüßt. Herzlich willkommen in der Pastoralen Einheit Euskirchen!

Neujahrsmesse 1.1.2024

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Weihnachtliches Konzert ‚Weihnachtslieder zum Hinhören und Mitsingen‘ in St. Nikolaus, Kuchenheim am 30. Dezember 2024

Weihnachtslieder zum Hinhören und Mitsingen, so war auf dem Titelblatt des Programmablaufs zu lesen.

Genau darum ging es in diesem eineinhalbstündigen Konzert in St. Nikolaus: Hinhören, Hineinfühlen, Wiedererkennen und schließlich Mitsingen, ja Mitwirken. So wurden vorrangig Chorwerke ausgewählt, die mit sehr klaren Botschaften daher kommen und von den Sängern sehr gerne gesungen werden, was nicht heißt, dass sie leicht darzubieten wären. Sie stammten von zumeist namhaften Komponisten, wie dem Programmablauf jeweils zu entnehmen war, Komponisten aus unterschiedlichen Epochen und kulturellen Kontexten der Gegenwart und der Vergangenheit. Zwei ausgewählte Instrumentalbeiträge der Geschwister Wiskirchen  für Orgel und Blockflöte wechselten sich mit Chor- und allgemeinen Gesängen von beliebten Weihnachtsliedern ab. Die Moderation hatte Herr Prinz dem Diplom-Theologen Georg Schneider aus Nettersheim übertragen, der sich an ausgewählten Stellen mit Zusatzinformationen,  philosophischen Vertiefungen und spirituellen Anregungen zur Weihnachtszeit zu Wort meldete. Der voll besetzte Kirchenraum bei Kerzenschein ließ eine beeindruckende Atmosphäre entstehen, die für die Dauer des Konzerts die Schwierigkeiten und Probleme unserer Zeit einmal draußen vor der Tür verharren ließ. Der lang anhaltende Beifall zeigte: Volker Prinz ist als SbkM im Bereich Erftmühlenbach nach seinem schweren Unfall im Dezember 2021 und nach Notoperation und langwierigen Rehabilitationsmaßnahmen nunmehr wieder im Einsatz. Auch andere Gründe hatten in den letzten Jahren zum Zurückfahren vieler sozialer Aktivitäten hierzulande geführt. Nunmehr kann es mit gemeinsamen Kräften kirchenmusikalisch wieder aufwärts gehen im Erftmühlenbach, die Kirchenchöre aus Kirchheim und Kuchenheim haben zusammengefunden, aus diesen Chören hat sich zunächst der kleine Coro piccolo gebildet, um gottesdienstlichen Anlässen zu dienen, bei denen nicht immer der große Chor zum Einsatz kommen kann; ein Kammerchor soll im kommenden Jahr wieder aufgebaut werden. Bereits an den Weihnachtstagen war zu hören, was diese Sänger nach langer Pause in so kurzer Zeit wieder zu leisten imstande sind.

G. Schneider 

Evensong im Advent in St. Martin Euskirchen

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Am 3. Adventssonntag gestaltete Cappella vocale unter Leitung von Manfred Sistig den Evensong im Advent in der Pfarrkirche St. Martin in Euskirchen.

Die Form des Evensongs ist eine freie Kombination der traditionellen Stundengebetszeiten Vesper und Komplet. Die geistliche Leitung hatte Diakon Werner Jacobs, dessen Impuls Johannes, den Täufer, zum Thema hatte: "Jesus eine Stimme geben und damit manches Verdorrte wieder zum Blühen bringen!"

Mit adventlichen Chorstücken, Gemeindegesang und Texten lud diese Feierstunde zum Innehalten und zur Ruhe ein.

Evensong im Advent

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CASA HOGAR Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2015 benachteiligten Mädchen und Frauen indigener und afrokolumbianischer Herkunft in der kolumbianischen Krisenregion Chocó Bildung ermöglicht. Über Wohnheime und allgemeine Bildungsangebote erhalten Mädchen und Frauen – geschützt vor Krieg, Gewalt, (sexueller) Ausbeutung und Rekrutierung durch Guerillagruppen und Paramilitärs – Zugang zu Schul- und Persönlichkeitsbildung. Sie lernen, selbstbestimmt und selbstbewusst für sich selbst und eine friedliche, wertschätzende Gesellschaft einzustehen. 

Das Konzert ist im besten Sinne ein Familien-Projekt: So dirigiert Anna Lucia Richters Vater, langjähriger Geiger des Gürzenich-Orchesters Köln. Ein Großteil ihrer Familie und ihrer Freunde ist in das Projekt involviert. Auch der Gründer von Casa Hogar, Dr. Theodor Rüber wird im Chor mitsingen und selbst die Kinder der Musiker werden eingebunden sein und die ersten Choräle mitsingen. Ehrenamtliche Hilfe zum Anfassen und vor allem zum Anhören: Deutsche Familien helfen kolumbianischen Familien. 

Orgelkonzert in St. Martin Euskirchen

Orgelkonzert St. Martin Euskirchen 03.12.2023

Nach mehrmonatiger Renovierung konnte die Orgel in der Pfarrkirche St. Martin, Euskirchen, wieder erklingen.
Die vielen Besucher erlebten ein wundervolles Konzert mit Regionalkantor Manfred Sistig und herausragender Orgelmusik von Bach und Rheinberger sowie adventliche Choräle der Schola des Collegium Albertinum, Bonn, unter Leitung von Thomas Höfling. 
Dazu präsentierte Diakon Werner Jacobs beeindruckende Fotos der Orgel und Kunstwerke der Kirche.
Das Konzert endete mit der Toccata und Fuge d-Moll von Bach, ein grandioses Finale, das die Besucher mit langanhaltendem Beifall belohnten.

Einführung ins Konzert durch Regionalkantor Manfred Sistig

Das festliche Orgelwerk, das wir gerade gehört haben, präsentiert sich wie der Prospekt unserer Orgel: klar strukturiert und farbig schillernd.

Das kommt nicht von ungefähr: Die Schauseite unserer Orgel und die Werke Bachs sind den Idealen der Barockzeit verpflichtet. Was im Prospekt durch den silbrigen Glanz der Pfeifen und das goldene Blattwerk ausgedrückt wird, findet klanglich seine Entsprechung in den vielen strahlend hohen Stimmen, die sich über einem gravitätischen Bass-Fundament erheben.

Das war allerdings nicht immer so, die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Staub, Kerzenruß, Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit und zuletzt der regelmäßige Gebrauch sorgten und sorgen für Verschleißerscheinungen.

1771 bittet ein Vikar Cronenberg den Magistrat von EU um Ausbesserung des Orgelwerks. Er schreibt: „Bei der letzten Herstellung des Bodenbelags der Kirche ist die Orgel derart mit Staub angefüllt worden, dass die Tangenten (Tasten) der Klaviatur sich nach dem Niederdrücken nicht mehr von selbst aufrichten, wodurch die Musik mit einem unordentlichen Beiklang verfälscht wird.“

Man kann davon ausgehen, dass eine Orgel alle 20 bis 30 Jahre gereinigt und überholt werden musste und muss.  Und so ist die Orgel einem steten Wandel unterworfen.

Ganz beachtlich finde ich, dass hier schon im Jahr 1219 eine Orgel erklungen ist. Schriftlich belegt hat dies der Organist Wilhelm Cronenberg. Er berichtet, dass beim Neubau der Orgel 1717 Pfeifen der alten Orgel eingeschmolzen wurden, auf denen das Datum 1219 eingraviert war. Es muss sich um eine gotische Schwalbennest-Orgel gehandelt haben, die hier schräg über dem Ambo gehangen haben muss. Über eine Treppe im Seitenschiff gelangte der Organist durch einen Gang zu seinem Instrument.

1717 wurde also eine neue Orgel gebaut. Es liegt die Vermutung nahe, dass Balthasar König mit dem Bau beauftragt wurde. König hatte seit 1711 eine Orgelbauwerkstatt in Bad Münstereifel und sollte sich später mit der Orgel im Kloster Steinfeld ein Denkmal setzen.

Die Orgel hier hatte ca. 10 Register auf einem Manual und noch kein selbständiges Pedal. Sie hat wohl so ausgesehen, wie die Zeichnung auf unserem Konzertprogramm zeigt. Vielleicht hat sie auch noch hier oben im Kirchenschiff gehangen. Wir wissen, dass ein Sohn Balthasar Königs das Instrument 1754 überholt und vollendet hat. Aus dieser Epoche stammen noch einige Pfeifen der Register: Gedeckt 8`und die Quinte im I. Manual und Gedecktflöte 4´ im II. Manual sowie die Lade, auf der die Pfeifen des II. Manuals stehen. Lade nennt man den Holzkasten, durch den der Orgelwind in die Pfeifen geführt wird.

1821 wird die Orgel im Zuge der Instandsetzung von einem Nachfolger der König-Dynastie auf die Empore im Turm versetzt. Der Klangcharakter blieb der barocken Ästhetik treu.

30 Jahre später hat sich der Musik-Geschmack aber dann doch grundlegend geändert. Das helle, klare, durchsichtige Spiel der Barockstimmen ist einem Spiel mit dunkel-erhabenen Farben und mannigfaltigen Schattierungen gewichen.

1852 legte Organist Georg Schilling dem Kirchenvorstand ein Gutachten vor, dass eine gründliche Ausbesserung des ganzen Orgelwerkes anmahnte. Darin kommt die gewandelte Klangästhetik zum Ausdruck: „Die schreienden Stimmen eignen sich nicht für die Begleitung des Sologesanges; tiefe Bässe sind nicht vorhanden und das so notwendige Forte und Piano lässt sich gar nicht anwenden; für die stark angewachsene Pfarrgemeinde ist das Werk viel zu schwach und zu klein, besonders für den feierlichen Gottesdienst, wie er in Euskirchen häufig gehalten wird.“

…und jetzt kommt mein Lieblingssatz: „Möge sich die Stadt nicht von Dörfern wie Cuchenheim und Lommersum beschämen lassen, denn beide haben schöne Orgeln.“

1860 arbeitete Johannes Müller aus Viersen, die Orgel nach romantischer Klangvorstellung um. Er vergrößertedas Werk um ein 2. Manual und ein selbständiges Pedalwerk. Die Orgel wuchs auf 27 Register. Von den König-Pfeifen blieben nur wenige erhalten.

Aus der romantischen Zeit stammen Register wie: Oktave 4´und 2´sowie das Cornett im I. Manual, Rohrflöte 8´ im II. sowie Subbass und Octavbass im Pedal. Im Konzert heute erinnern Werke von Rheinberger an diese Zeit.

Zwei Weltkriege und das Erdbeben von 1951 haben Kirche und Orgel stark beschädigt. Die Orgelbaufirma Ott aus Göttingen hat unser Instrument 1954 nach barocken Idealen reorganisiert und dabei wieder Register ausgetauscht. Genau wie die Firma Weimbs, die das Werk 1976 in den heutigen Zustand versetzt hat. Aus dieser Epoche stammen Register: Prinzipal 8´, Mixtur und Trompete im I. Manual, Scharff und Holzdulzian im II. sowie der Principalbass 16´und die Posaune im Pedal. Die Zwischenspiele zum Adventslied  „O Heiland reiß die Himmel auf“ greifen diese Zeit auf.

An dieser Stelle möchte ich Orgelbaumeister Hubert Fasen aus Oberbettingen bei Hillesheim danken, der die Orgel jetzt wieder auf Vordermann gebracht hat.

Unsere Orgel ist also ein Kunstwerk, bei dem sich viele Generationen eingebracht haben. Und so kamen wir auf die Idee des heutigen Konzertes:

All die Kunstfertigkeiten aus vielen Jahrhunderten münden zeitübergreifend in ein gemeinsames Konzert zur Ehre Gottes. 

Wir sind hier in St. Martin reich beschenkt mit Kunstwerken, mit künstlerisch wertvollen Zeugnissen gefeierten Glaubens. So besitzen wir handgeschriebene Antiphonale aus dem 16. Jh. mit gregorianischen Gesängen, die die Schola heute wieder zum Klingen bringen. Einige Seiten aus diesen Büchern hat unser Diakon für uns heraus photographiert. Er gewährt uns somit nicht nur Blicke auf die Orgel und in die Orgel. Er hat sich im Raum inspirieren lassen, lenkt unsere Sicht auf die ein oder andere Darstellung. Ja, mit seiner Kunst interpretiert er das Geschehen. So etwa nachher beim Gruß des Engels an Maria, den wir in der gregorianischen Weise hören werden. Während des Gesanges sehen wir Marianische Darstellungen aus unserer Kirche, Szenen aus dem Leben der Maria. Und damit wird die ganze Tragweite erkennbar, die in diesem Gruß des Engels enthalten ist.

Nun wünsche ich Ihnen eine erbauliche Stunde, wenn all diese Klänge und Bilder aus vergangenen Zeiten und von uns heute in ein einziges Konzert zum Lobe Gottes münden.

Text: Manfred Sistig

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Diakonweihe von Heiko Müller-Bothen

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Für Heiko Müller-Bothen, seit einigen Jahren in der Stadtpfarrei St. Martin, Euskirchen, zur praktischen Ausbildung, begann am Vortag des Christkönigsfestes ein neuer Lebensabschnitt: Zusammen mit 4 weiteren Kandidaten wurde er im Kölner Dom durch Weihbischof Rolf Steinhäuser durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen geweiht. 

Von nun an sind sie neben ihrem Zivilberuf Brückenbauer zwischen Kirche und Welt: Ständige Diakone dürfen predigen, taufen, Trauungen und Beerdigungen feiern. Fünf Männer lassen sich mit Herz und Händen in den kirchlichen Dienst nehmen.

Und das zu einer Zeit, wie Steinhäuser später in seiner Predigt ausführt, in der die aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Situation einen solchen Schritt nicht gerade nahelege.

Doch dieser ernüchternden Analyse stellt Steinhäuser die jeweils persönliche Motivation der fünf Kandidaten entgegen, die diese kurz vor ihren Weiheexerzitien geäußert haben: "Ich bitte um die Diakonenweihe, weil ich glaube, dass Gott mich dazu berufen hat; … weil ich etwas von dem vielen Guten, dass ich in unserer Kirche empfangen habe, zurückgeben möchte; …damit ich die Kirche ein klein wenig verändern kann – da, wo ich stehe; …weil ich vertraue, dass es Gottes Weg für mich ist und er ihn mit mir gehen will; …weil ich meine, dass es notwendig ist".

Der Weihbischof führt aus, dass es genau darauf ankomme: sich für die anderen in den Dienst nehmen zu lassen, um "Not zu wenden. Der Diakon ist die ausgestreckte Hand der Kirche zu den Notleidenden und Armen. Er holt die in die Mitte, die sonst immer am Rande oder draußen vor sind. Er steht für den dienenden Christus, der durch seinen Dienst gegenwärtig wird." 

Ausdrücklich dankt Steinhäuser den Ehefrauen und Kindern, ihre Männer und Väter genau davor zu bewahren und sie bei ihrem Dienst zu unterstützen. "Sie helfen, dass dieser Dienst lebbar wird", formuliert er anerkennend. Ein beherztes "Ich bin bereit!" sprachen dabei auch die Ehefrauen, die sich zu ihren Männern stellten und versprachen, deren Dienst zu unterstützen.

Ein Grund zu großer Freude – das kommt an diesem Vormittag im Kölner Dom immer wieder zum Ausdruck. Vor allem aber sind es die Diakone selbst, die spürbar ausstrahlen, dass mit diesem nun formal abgeschlossenen Berufungsweg für sie noch einmal etwas ganz Neues beginnt.

Wir gratulieren dem neuen Diakon Heiko Müller-Bothen herzlich zur Weihe und wünschen ihm Gottes reichen Segen für seine Aufgabe! 

Link zum Video: www.domradio.de/video/pontifikalamt-zur-weihe-staendiger-diakone

Text-Quelle: Domradio, Erzbistum Köln

Bilder der Diakonenweihe im Kölner Dom am 25. November 2023

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Stolpersteine

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Gegen das Vergessen - NIE WIEDER - ist heute

Im Gedenken an die Gräueltaten der Nazis, aber ganz besonders als Zeichen gegen den wieder aufkommenden Antisemitismus wurden auch in diesem Jahr die Stolpersteine in Großbüllesheim und Kirchheim gereinigt, poliert und mit Blumen und Kerzen geschmückt.

U. Bauer und C. Weitkemper - Großbüllesheim

Christina Stephany und Jürgen Wittler - Kirchheim

 

Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestages der Reichspogromnacht

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Erinnern für die Zukunft

09. November 1938: Jüdische Gotteshäuser und Geschäfte brennen, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger werden Opfer öffentlicher Demütigung und gewalttätiger Übergriffe.

Heute, 85 Jahre später, gedenken wir der unzähligen Opfer des Holocaust, insbesondere der ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Euskirchen. 
Die Veranstaltung war gleichsam ein Aufruf gegen Antisemitismus und Rassismus. Und sehr viele folgten der Einladung, an der Gedenkfeier
teilzunehmen.

 

Psalm 74
Gott, warum hast du uns für immer verstoßen? Warum lässt du deinen Zorn an uns aus? 

Wir gehören doch zu dir wie Schafe zu ihrem Hirten! 

2 Erinnere dich daran, dass wir dein Volk sind! Vor langer Zeit hast du uns angenommen und uns aus der Gefangenschaft befreit. Wir alle sind dein Eigentum! Denke an den Berg Zion, den du dir als Wohnsitz erwählt hast! 

3 Geh über die Trümmer, die schon so lange dort liegen; sieh doch: Alles haben die Feinde im Heiligtum verwüstet! 

4 Ihr Triumphgeschrei entweihte die Stätte, wo du uns begegnet bist, ihre Fahnen haben sie als Zeichen des Sieges gehisst. 

5 In deinem Tempel sieht es so aus, als hätte man darin Kleinholz gehackt: 

6 Die kostbaren Schnitzereien haben sie mit Äxten und Brechstangen zertrümmert. 

7 Danach steckten sie dein Heiligtum in Brand, sie entweihten den Ort, wo du angebetet wurdest. 

8 Sie hatten vor, uns alle vernichtend zu schlagen, im ganzen Land brannten sie die heiligen Stätten nieder. 

9 Nichts mehr deutet darauf hin, dass du noch Herr der Lage bist. Es gibt keinen Propheten mehr – niemand von uns weiß, wie lange das noch so weitergehen soll. 

10 Wie lange, Gott, willst du es dir gefallen lassen, dass die Feinde dich schamlos verhöhnen? Sollen sie für immer deinen Namen in den Schmutz ziehen? 

11 Warum hältst du dich zurück? Warum greifst du nicht ein? Zeige deine Macht und vernichte sie! 

12 Gott, seit uralter Zeit bist du unser König, schon oft hast du unser Land gerettet. 

13 Du hast mit deiner Macht das Meer gespalten und den Seedrachen die Schädel zerschmettert. 

14 Ja, du hast dem Seeungeheuer die Köpfe abgehauen und es den Wüstentieren zum Fraß vorgeworfen. 

15 Du ließest Quellen und Bäche hervorsprudeln und brachtest große Ströme zum Versiegen. 

16 Dir gehört der Tag und auch die Nacht, du hast die Sonne und den Mond geschaffen. 

17 Du hast alle Grenzen der Erde festgelegt, hast Sommer und Winter gemacht. 

18 Höre doch, HERR, wie deine Feinde dich verhöhnen! Dieses gewissenlose Volk zieht deinen Namen in den Schmutz! 

19 Liefere uns nicht diesen Raubtieren aus, du weißt doch, wie hilflos wir sind! Sieh unserem Leid nicht länger tatenlos zu, 20 sondern denke an deinen Bund mit uns! Selbst in den Schlupfwinkeln des Landes ist niemand mehr vor roher Gewalt sicher. 

21 HERR, wir werden schwer bedrängt, lass uns nicht in Schimpf und Schande enden! Ohne dich sind wir arm und wehrlos – rette uns,

damit wir dich loben können! 

22 Gott, greife endlich ein, denn ihr Angriff gilt dir! Sorge dafür, dass du recht behältst! Sieh auf diese Meute, die dich Tag für Tag verspottet!

23 Ständig lärmen deine Feinde und lehnen sich gegen dich auf. Vergiss ihre Schmähungen nicht!

Gedenkveranstaltung

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