Herz Jesu Kirche, Euskirchen:Festliches Osterhochamt


Franz Schubert komponierte einen Großteil seiner geistlichen Werke in jungen Jahren für die Kirchenmusik der Pfarrgemeinde seiner Geburtsstadt Lichtental bei Wien, wo er als Knabe im Chor gesungen und bereits frühzeitig an der Orgel ausgeholfen hat.
Zwischen 1814 und 1816, er war mittlerweile Kompositionsschüler von Antonio Salieri, entstand eine Serie von vier lateinischen Messen für Soli, Chor und Orchester.
Mit der musikalischen Anlage der Mess-Sätze bleibt Schubert dem Geist der Wiener Klassiker treu.
Die liedhafte Melodieführung und die farbige Harmonik aber lassen bereits den frühromantischen Komponisten erkennen.
Die dritte Messe in B-Dur ist mit Chor, Solisten, Streichorchester, vier Holzbläsern, Trompeten und Pauken reich besetzt und eignet sich in besonderer Weise für festliche Gottesdienste.
Neben der B-Dur-Messe erklingt von Schubert ein „Salve Regina“ für Sopran-Solo und Orchester.
Den Abschluss bildet das „Halleluja“ aus Händels „Messias“.
Katrin Smith, Sopran; Rena Kleifeld, Alt; Frank YouZuo, Tenor; Hee-Kwang Lee, Bass und die Chorgemeinschaft St. Martin musizieren mit Orchester unter Leitung von Manfred Sistig.