Die Weltlage, die politische und wirtschaftliche Situation auch in Deutschland bereiten vielen Menschen Sorge. Den meisten geht es dabei noch relativ gut. Aber auch in unserer Stadt Euskirchen gibt es Menschen, denen es gar nicht gut geht: Sie sind arm, krank, abhängig, hilflos, obdachlos, verachtet.
Diese Menschen, die oft übersehen in unserer Stadt leben, dürfen und wollen wir nicht aus den Augen verlieren. Unser christlicher Glaube bewegt uns, uns um diejenigen zu kümmern, die am Rand der Gesellschaft stehen. So sind wir bemüht, diesen Menschen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Sie sollen erfahren, dass sie die gleiche Würde haben wie alle anderen auch.
Seit rund 20 Jahren betreuen ehrenamtliche Gemeindemitglieder bedürftige Menschen in unserer Stadt. Zwei Mal im Monat geben wir Hilfe im „Lotsenpunkt“. Das ist eine Anlaufstelle der Gemeindecaritas der Kirchengemeinde St. Martin.
Monatlich kommen über 150 Menschen zu uns ins Pfarrzentrum Am Kahlenturm. Jeder kommt mit seiner eigenen Geschichte. In unseren Gesprächen erfahren wir, wie es ihnen geht und wo im Augenblick die Not am größten ist.
Die Besucher des Lotsenpunktes erhalten von uns eine kleine finanzielle Unterstützung, Kleidung, haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel. Eltern, die mit ihren Kindern zu uns kommen, können wir auch das ein oder andere Spielzeug mitgeben.
Einmal im Monat veranstalten wir sonntags ein Nachmittagscafé, im Sommer auch mal einen Grillnachmittag. Während die Erwachsenen sich unterhalten und Kontakte pflegen, können die Kinder in den Jugendräumen des Pfarrzentrums miteinander spielen.
Wenn Sie uns gerne unterstützen möchten, sprechen Sie uns doch bitte einfach an. Die Mitarbeiterinnen im Pastoralbüro helfen Ihnen dabei gerne weiter.
Jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr hat der Lotsenpunkt geöffnet.
Für das Lotsenpunkt-Team
Christa Sauder und Diakon Werner Jacobs

